Frauen Bez C - 27.01.2019

FSG Heuchelheim/Erda - HSG Großen-Buseck/Beuern  23:16 (14:3)

Harter Kampf in der zweiten Halbzeit
An diesem Sonntag waren die Frauen der HSG Großen-Buseck/Beuern zu Gast bei der FSG Heuchelheim/Erda. Es sollte eigentlich ein spannendes Spiel werden und die HSG wollte zwei Punkte nach der Winterpause mit nach Hause nehmen, doch kam die Mannschaft einfach nicht in das Spiel rein.

Zu Beginn waren beide Teams gleich auf. Man schenkte sich nichts und beide machten Fehler im Angriff. Bälle wurden verspielt, Chancen nicht ausgenutzt und stattdessen von beiden Seiten teilweise weit am Tor vorbei geworfen. Während jedoch die FSG in der vierzehnten Minuten den Knoten löste, schien es bei den Frauen der HSG einfach nicht vorwärts zu gehen. Es war zu spüren, dass die Mannschaft einfach nicht ins Spiel kam, die Einstellung zum Spiel stimmte nicht wirklich und dies war sowohl in der Abwehr, wie auch im Angriff zu sehen. Nach Auszeit seitens der Busecker und der Ansage, dass der Siegeswille nicht zu sehen sei, wie es sonst der Fall ist, kamen die Frauen trotzdem nicht voran, wohingegen die Heuchelheimer dann ein Tor nach dem anderen warfen und bis zu 25. Minute dann mit neun Toren voraus waren. Svenja Peters traf dann ein letztes Mal in dieser Halbzeit und so ging man letztlich mit 3:14 in die Halbzeit.

Natürlich fühlte sich die Mannschaft durch diesen Zwischenstand sehr runtergezogen, doch fanden sie nun endlich ihre Einstellung zum Spiel wieder. Nun war es nicht mehr wichtig zu gewinnen, sondern es galt nur noch zu zeigen, dass die HSG Großen-Buseck/Beuern mehr kann, als dass was sie bisher gezeigt hatten. Die Veränderung war direkt im ersten Angriff zu sehen, Zwar war er nicht mit einem Tor gekrönt, jedoch wurde auch kein Gegentor in der Abwehr zugelassen. Es wurde zugepackt, die Absprache stimmte und man eroberte den Ball wieder für sich. Die Stimmung stieg auch durch die Anfeuerung seitens der mitgereisten Fans und setzte sich dann auch im Angriff um. Nun wurde das Spiel für die Heuchelheimer Frauen schwerer und schwerer gemacht, die HSG zeigte Kampfgeist und es wurde deutlich, wie unwohl sich die Heimmannschaft teilweise fühlte. Es war zwar nicht mehr möglich, die Gegner einzuholen, jedoch zeigte der Kampfgeist der zweiten Halbzeit, wie viel in dieser Mannschaft eigentlich drinsteckt. Diese zweite, wirklich hart erkämpfte zweite Halbzeit wurde abschließend durch einen direkten Freiwurf von Vanessa Gensterblum gekrönt, welche den Ball direkt in der linken, oberen Ecke des gegnerischen Tors versenkte und somit das Spiel mit 23:16 beendete.

Jetzt haben die Frauen bis zum 16.02.2019 Zeit um dieses Spiel aus dem Kopf zu streichen, um dort, vor heimischen Publikum, die zwei Punkte gegen die HSG Fernwald II dann zu behalten.

Es spielten:

Im Tor: Natascha Jung

Jessica Herbst, Katharina Dams (3), Isabell Rothe, Dana Pribbernow, Michelle Hoffmann (2), Svenja Peters (2), Vanessa Gensterblum (2), Julia Schön (3/3), Samantha Mackellar(1), Johanna Brück (3/1)

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen